Im Rahmen der Umsetzung des GEAS-Reformpaketes richten wir unseren Blick auf die sogenannte vorläufige Vulnerabilitätsprüfung, die nun fester Bestandteil des Screeningverfahrens sowohl im Inland als auch an den Außengrenzen ist. Was bedeutet das genau, was wissen wir über diese neuen Verfahren? Und wie müssten sie aussehen, damit auch unter herausfordernden Bedingungen möglichst viele vulnerable Personen erkannt und versorgt werden können?
Die Fachstelle für besondere Schutzbedarfe hat im Austausch mit unterschiedlichen Akteur*innen und Fachkräften einen modellhaften Screeningbogen entwickelt, der in der Veranstaltung vorgestellt werden soll. Ziel ist es, anhand des konkreten Tools Herausforderungen in der Durchführung des Screenings fachlich besprechbar zu machen. Wie können niedrigschwellige Fragen aussehen, die es auch Schutzsuchenden ohne rechtliche Vorkenntnisse ermöglichen, selbstbestimmt ihre Bedarfe zu nennen? Wie kann ein Screenings so gestaltet werden, dass es möglichst allen betroffenen Gruppen gerecht wird? Und wie können zuständige Behörden Screeningprozesse realistisch gut ausgestalten, obwohl sie meist unter großem Zeitdruck und mit begrenzten Ressourcen umzusetzen sind?
Die Veranstaltung ist auch eine Einladung dazu, sich zum Thema Screenings zu vernetzen sowie aktuelle Fragen und Wissensstände auszutauschen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Zielgruppe sind Akteur*innen, die sich mit der Früherkennung von Vulnerabilität / besonderen Schutzbedarfen im Rahmen der GEAS-Reform befassen.
Ort: online via zoom
Anmeldung: https://eveeno.com/324455117